Das Thema Phishing betrifft Millionen von PayPal-Nutzern, weshalb aktuelle Aufklärung besonders wichtig ist. Derzeit kursieren zwei gefährliche E-Mail-Maschen, die es auf die Daten und das Geld der Kunden abgesehen haben.
Aktuelle PayPal-Phishing-Wellen
Betrüger haben es derzeit massiv auf PayPal-Kunden abgesehen und versuchen mit gefälschten E-Mails, an sensible Daten zu gelangen. Aktuell warnt das Portal Watchlist Internet vor zwei verschiedenen Tricks, die Nutzer in die Falle locken sollen. Beide Varianten zielen darauf ab, die Opfer auf täuschend echt aussehende Fake-Websites zu leiten.
1. Falsche Rückerstattung
Bei der ersten Variante erhalten Kunden eine Nachricht über eine angebliche Rückzahlung von 95,66 Euro wegen einer Doppelbuchung. Der enthaltene Link führt jedoch nicht zur echten Zahlungsabwicklung, sondern auf eine gefälschte Website, die Login-Daten abgreift.
2. Gefährliche Schock-Abbuchung
Die zweite Variante setzt auf extremen Zeitdruck. Die E-Mail behauptet, es seien 909 Euro an einen Händler namens „Digistore24 GmbH“ gezahlt worden. Das Geld werde in zwei Tagen abgebucht, falls man nicht über den beigefügten Link widerspricht. Auch hier verbirgt sich eine betrügerische Seite hinter dem Button. Der Link führt zu einer gefälschten Webseite, die optisch an Paypal angelehnt ist. Werden dort Daten eingegeben, landen sie direkt bei den Cyberkriminellen hinter der Phishing-Masche.
So schützt du dich
- Prüfe den Absender genau, da Betrüger selten offizielle PayPal-Adressen nutzen.
- Fahre am Computer mit der Maus über Links, um die echte Ziel-URL zu sehen, ohne darauf zu klicken.
- Verschiebe betrügerische Nachrichten unangeklickt direkt in den Spam-Ordner deines E-Mail-Programms.
- Logge dich am Besten immer direkt über die offizielle App oder Website in dein Konto ein und klicke niemals auf Links in den E-Mails.